Dr. medic. stom. (RO) Steffi Brück, Zahnärztin

Amalgamsanierung

Jährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland etwa 20 t Amalgam durch Zahnärzte verarbeitet, um die durch Karies entstandenen Defekte wieder zu verschließen. Das dazu verwendete Silberamalgam besteht bis zu 50% aus dem Schwermetall Quecksilber. In unserer Praxis wird kein Amalgam mehr verwendet, da unter bestimmten Voraussetzungen bei besonders dazu veranlagten Patienten schon nach kurzer Zeitspanne Auflösungserscheinungen (elektrochemische Korrosion) im Oberflächenbereich dieser Füllungen entstehen. Das ionisierte Quecksilber gelangt über den Verdauungsweg in alle Körperregionen und kann dort die unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen durch Allergisierung auslösen. Schon die geringsten Mengen führen zu messbaren Veränderungen im Körper. Aber auch die anderen metallischen Bestandteile des Amalgams können energetisch zur Belastung des Körpers führen.
Leider ist das Entfernen von Amalgamfüllungen nicht belastungsfrei: Das im Amalgam enthaltene Quecksilber verdampft bereits bei Zimmertemperatur; deshalb werden beim Herausbohren Quecksilberdämpfe frei. Um die gesundheitlichen Folgeschäden möglichst niedrig zu halten, werden während der Behandlung verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. Die im Körper angelagerten Schwermetalle kann man durch naturheilkundliche Verfahren ausleiten. Das herausgebohrte Amalgam wird gesammelt und muss als Sondermüll entsorgt werden.

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